Tea Talk #6 mit Petra von Schenk Geschichten

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Wir nehmen unsere Tea Talk-Reihe zum Anlass, um unsere Workshopleiterinnen besser kennenzulernen und euch vorzustellen.
Für unseren sechsten Tea Talk haben wir uns mit Petra von Schenk Geschichten getroffen. Petra ist eine inspirierende junge Frau, die vor Kurzem den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hat und nun beruflich Geschichten und Gedichte schreibt und bastelt.

Ihre ersten Workshops bei uns:
Frühlings(ent)falten – frühlingshafte Origamis falten am Donnerstag, 2. März
Musenstupser – ein Schnupperabend für kreatives Schreiben am Dienstag, 7. März (Anmeldung notwendig)

Wer bist du und was genau machst du?

Mein Name ist Petra und ich schreibe Geschichten und Gedichte zum Verschenken. Ebenso Texte für private Anlässe, wie Geburtstage, Hochzeiten, Taufen oder Jubiläen. Dazu arbeite ich laufend an einer stilvollen Inszenierung der Botschaften z.B. mit Schreibmaschine auf Büttenpapier, eingerollt in einer Flaschenpost, in einem String-Art Bilderrahmen usw.
All das gibt‘s bald auf meiner Website http://schenkgeschichten.at/ zu sehen. Im Frühling noch wird Schenkgeschichten das digitale Licht der Welt erblicken.

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Wie bist du dazu gekommen? Wie ist deine Liebe zum Schreiben entstanden?

Meine kleine Schwester lebt in England und ich vermisse sie jeden Tag. Zur Hochzeit wollte ich ihr deshalb etwas ganz Besonderes schenken. Eine kleine Geschichte darüber, wie sie ihren Mann kennengelernt hat, erschien mir als „perfect wedding gift“. Beide waren ganz gerührt und der Text schmückt heute noch gerahmt ihre Wand.

Damals hab ich entdeckt, was für ein unglaubliches Potenzial persönliche Worte als Geschenk haben. Menschen freuen sich sehr, wenn sie wahrgenommen werden und ihnen jemand etwas ganz Bestimmtes zum Ausdruck bringt.
Für mich gibt es nichts Schöneres, als wenn ungesagte Dinge ehrlich und stilvoll ausgedrückt werden. Und ich liebe es zu schreiben. Warum also nicht Schenkgeschichtenschreiberin sein?

Was kann man in deinen Workshops lernen?

Im Workshop zum Kreativen Schreiben vermittle ich einen spielerischen Umgang mit Worten. Wir lernen unseren „inneren Zensor“ kennen und wie wir mit ihm/ihr umgehen können, damit er/sie uns nicht im Schreibfluss hemmt. Es gibt viele Methoden, die uns helfen, einfach draufloszukritzeln und kritische Stimmen zwischendurch leiser zu drehen. Ein paar davon kann man in meinem Workshop kennenlernen. Ziel ist, dass die TeilnehmerInnen konkrete Tools mit nach Hause nehmen, mit denen sie leichter und schneller ins Schreiben einsteigen können.

Wie gut bist du in der Kreativszene vernetzt?

Ich hab schon ein paar wertvolle Kontakte geknüpft, aus denen sich gemeinsame Projekte entwickeln können.

Wie wichtig ist für dich die Zusammenarbeit mit anderen Kreativen?

Es ist mir sehr wichtig, mit anderen zusammenzuarbeiten, weil es einfach mehr Spaß macht und man gemeinsam bessere Lösungen findet. Ich bin ein absoluter Fan von Kooperationen.

Bist du interessiert an einem Raum für Austausch und Vernetzung?

Omas Teekanne für mich jetzt schon zu einem Vernetzungsraum geworden. Aber klar, je mehr Austausch, desto besser!

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Was würdest du dir von so einem Raum erhoffen? Was würdest du gerne von anderen lernen?

Ich würde mir vor allem gegenseitiges „Friendly Feedback“ erhoffen, d.h. einen wertschätzenden aber ehrlichen Blick anderer auf eigene Projekte, zukünftige Vorhaben, Produkte usw. Außerdem würde ich mich freuen, wenn sich neue Kooperationen ergeben und man gemeinsam kreativ rumspinnen kann. Das macht oft ganz neue Möglichkeiten sichtbar. Und dass man sich gegenseitig mit ganz praktischen Dingen helfen kann. Gewissermaßen eine Supportgemeinschaft.

Deine Pläne für die Zukunft?

Schenkgeschichten wachsen lassen. Weiter an meiner Vision arbeiten. Möglichst viele Menschen mit Worten berühren.

Tee oder Kaffee?

Eindeutig Tee – da gibt’s so großartig viele Sorten! Und weniger Herzrasen…

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